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1759
am 10. Januar erblickte Niklaus Brunner (so sein Taufnahme) als
ältestes Kind von Johann Baptist Brunner und Anna Maria geb.
Probst das Licht der Welt.1812 im Todesjahr seines Vaters trat Niklaus
bei den Benediktinern von Mariastein bei Basel ins Noviziat ein.
1813
legte er als Frater Franz Maria Salesius seine hl. Profess ab.
1819
am 19.
März durfte er seine hl. Primiz feiern und wirkte dann als
Theologieprofessor, Seelsorger und Volksmissionar im Jura und Elsass.
Seinem aszetischen Zuge folgend trat er mit Erlaubnis seines Abtes in
das Trappistenkloster zu Oelenberg ein.
1830
musste er bei der Julirevolution fliehen und kam in die Schweiz
zurück.
1831
wurde er von
dem in Luzern residierenden Nuntius in die rätische Mission
nach
Graubünden geschickt. Er kaufte das halbzerfallene Schloss
Löwenberg und richtete dort eine Knabenschule ein, die aber
bald
wieder aufgelöst werden musste.
1837
reiste Pater
Brunner wegen Zweifeln an seiner Ordensberufung nach Rom. Er wurde dort
von seinen Gelübden dispensiert, um als Weltpriester wirken zu
können. Er begann bei den Missionaren vom Kostbaren Blut in
Rom
sein Noviziat und wurde hernach von seinen Obern in die Schweiz
zurückgesandt, um dort die Kongregation vom Kostbaren Blut
auszubreiten.
1839
eröffnete er im Schloss Löwenberg eine
Missionsschule, die von Gott reich gesegnet wurde.
1843
trieb ihn sein
grosser Seeleneifer dazu, mit 7 Priestern, 6 Studenten und einem
Laienbruder nach Amerika auszureisen, um dort zu missionieren.
1844
folgten die ersten Schwestern von Löwenberg nach Amerika nach.
1850 wurde
Schloss
Löwenberg geräumt; 17 Schwestern und das ganze
Personal
übersiedelten nach Amerika. Hier wurden 10 Niederlassungen
gegründet. Dreimal reiste Pater Brunner nach Europa, um neue
Hilfskräfte zu holen.
1857
fuhr Pater
Brunner zum letzten Mal über den Atlantik, um im Vorarlberg
oder
in der Nähe ein Kloster der ewigen Anbetung zu
gründen. Hier
sollten die Berufungen zuerst geprüft werden, ehe man die
Schwestern nach Amerika auswandern liess.
1858
führte
die göttliche Vorsehung nach langer Suche eines geeigneten
Heimes
für die Schwestern den unermüdlichen Missionar nach
Schellenberg. Zwei Schwestern aus Amerika begannen hier am 21. Juni die
Ewige Anbetung des Kostbaren Blutes im Allerheiligsten Altarssakrament.
In aller Armut und Einfachheit bewohnten die Schwestern hier ein
bescheidenes Häuschen, gleich dem Stall von Bethlehem. Gottes
Vorsehung sandte bald Kandidatinnen, die mithelfen wullten, das
kostbare Blut Jesu Christi Tag und Nacht zu verehren.
1859 durften
die
Schwestern in ein neu gebautes Heim einziehen. Im selben Jahr,
nämlich am 29. Dezember, starb Pater Franz Sales, arm und doch
reich an guten Werken.
1865
erst erhielten sie die endgültige Niederlassungsbewilligung.
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Franz Sales Brunner (1795-1859)
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