Die Anfänge...
1834 begann Mutter Anna Maria Brunner im Schloss Löwenberg,
Graubünden, Diözese Chur, Schweiz, mit einigen
gleichgesinnten geistlichen Töchtern unter Leitung ihres
Priestersohnes, Pater
Franz Sales Brunner, das klösterliche Leben, um das Kostbare
Blut
Jesu im Allerheiligsten Sakrament zu verehren und anzubeten...
Wie gings weiter...
von 1843 bis 1850 erfolgte die Auswanderung des ganzen Konventes nach
Amerika. Dort gründete er neun Niederlassungen.
Pater Franz Sales gilt zurecht als der Gründer von den
Schwestern
vom Kostbaren Blut in Amerika, sowie auch der dortigen Provinz der
Missionare vom Kostbaren Blut. Um neue Studenten anzuwerben und
Geldmittel zu beschaffen, reiste Pater Franz Sales noch viermal nach
Europa zurück.
Jedesmal hatte er bei seinen diesbezüglichen Unternehmungen
grossen Erfolg. Bei seinem letzten Europa-Aufenthalt gründete
er
in Schellenberg / Fürstentum Liechtenstein ein letzes
Klösterlein. Dies war im Januar 1858.
Am Sankt-Aloisius-Tag dieses Jahres wurde durch die zwei
Ordensschwestern, die er aus Amerika herüberholte, die
Anbetung
des Allerheiligsten Altarssakraments begonnen.
...und Heute
Unsere Lebensordnung richtet sich im Allgemeinen nach dem vom Hl.
Kaspar Del Bufalo für die Missionare vom Kostbaren Blut
entworfene
und vom Papst Gregor XVI im Jahr 1841 gutgeheissenen Regeln.
Ununterbrochen wurde die Ewige Anbetung des Allerheiligsten
Altarssakramentes aufrechterhalten, und zwar stündlich Tag und
Nacht... bis auf den heutigen Tag.
In der Verehrung des Kostbaren Blutes haben wir die Schatzkammer der
Weisheit und Heiligkeit. Hierin liegt unsere Rettung. Die Verehrung des
Kostbaren Blutes gehört zum Wesen des christlichen Glaubens.
Stets
hat sie die heilige Mutter Kirche hochgeschätzt, "die Christus
mit
seinem Blut erkauft hat".
Hl. Kaspar del Bufalo (+1837)

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